Japan Media Arts Festival 2011

“Gaming Guardian” Das Spielemagazin für Kenner

Japan Media Arts Festival 2011

Japan Media Arts Festival 2011

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In meiner Heimatstadt fand das Japan Media Arts Festival statt (Ende am 02.10.2011)  Dieses bedeutsame Festival wird jährlich seit 1997 veranstaltet. Neben Dortmund fand diese Ausstellung bis her nur in Peking, Shanghai, Singapur, Wien und Istanbul außerhalb Tokios statt.

Dort wurden natürlich Animes wie Neon Genesis Evangelion oder Ghost In The Shell präsentiert. Allerdings wurden auch einige Games gezeigt. Ich könnte jetzt natürlich kritisch anmerken, dass die Auswahl der Games nach meiner Meinung nicht gerade die unglaubliche treibende Kraft des Lands der aufgehenden Sonne in der Gamesindustrie herausstellt.

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Denkt einfach mal selber an das was und Japan alles schon geschenkt hat. Nicht nur hat Nintendo nach dem Video Game Crash die gesamte Konsolenwelt gerettet. Capcom und Konami haben das Genre das Survival Horrors erfunden und perfektioniert. Square Enix hat nicht nur das J-RPG hoffähig gemacht. Die waren mal so wichtig wie Rare und Rockstar zusammen und lieferten ein Meisterwerk nach dem Nächsten ab (ja, ist heute recht schwierig vorzustellen). Aber ich will nicht weiter meckern, folgende Titel wurden gezeigt:

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Rez: ursprünglich entwickelt für die Dreamcast im Jahre 2001; man darf durch einen virtuellen 3D-Raum fliegen und Netzöffnungen analysieren (oder einfach abschießen). Je nach Aktion verändert sich auch die Musik. Das Spiel ist sehr simpel und lebt diese Einfachheit perfekt aus. Denn dieser Minimalismus ist es der diesen Titel recht bekannt gemacht hat.

Echochrome: erschien 2008 sowohl für die PSP als auch für die PS3; wieder erfolgte eine ganz simple Präsentation. Denn der Raum besteht nur aus schwarz und weiß. Die Wege bestehen aus mehreren Würfel und durch das Interagieren mit der Welt kann die Spielfigur die nächste Stage erreichen. Im Prinzip ist dies so was wie die Flashversion von Portal. Nur leider krankt der von Kritikern hochgelobte Titel an grausamer Steuerung (mit Move ist es auch nicht besser).

Hatsune Miku: Project DIVA 1 & 2: leider gab es hier keine laufende Installation; das Spielprinzip ist aber bekannt: wie in typischen DDR-Games muss man an der entsprechenden Stelle eine dementsprechende Taste betätigen und damit werden die Songs abgearbeitet. Ja, nicht nur Karaoke stammt aus Japan auch der ganze Tanzmattenkram.

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